Kvarnhult
Kvarnhult
Apis mellifera mellifera meiner Linien auf Arktischer Brombeere.

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde (Prediger Kap. 3 Vers 1).

Und bei mir kam aus Gründen der Gesundheit und des Alters  die Zeit, die Pflege der Dunklen Biene und die aufwändige Imkerei auf Kvarnhult einzustellen. Zweimal im Jahr in den Norden zu fahren genügt, die zusätzliche Fahrt hierhoch im März/April zur Durchsicht der Völker möchte ich mir ersparen. 2050 km einfache Fahrt sind anstrengend, zumal ich zumeist durchfahre, was junge Leute kaum schaffen. Die Aufgabe der Imkerei auf Kvarnhult hat aber auch einen anderen Grund, der mit der Bienengesundheit zusammenhängt.

Ich werde auch keine Berichte über meine Aufenthalte auf Kvarnhult mehr einstellen, zumal sich Vieles wiederholt. Sollte ich jedoch gelegentlich interessante Fotos machen können, lasse ich Sie, meine verehrten Leserinnen und Leser, daran teilhaben.

Bei "Imkerei in Peine" und bei "Italienische Bienen" indessen werden weiterhin Berichte über die Ligustica zu lesen und Fotos zu sehen sein. Von der VSH-Ligustica werde ich mich verabschieden, sie erfüllte meine Erwartungen bezüglich Varroose nicht (s. Bericht bei "Italienische Biene").

Ich danke Ihnen für Ihre jahrelange Treue und ich danke jenen Leserinnen und Lesern, welche mir gelegentlich via email ihre Freude und Anerkennung über die Inhalte meiner Website mitteilten.

 

Wegen eines im September 2017 erlittenen Herzinfarktes bin ich gezwungen, die Imkerei weiter zu einzuschränken. Ich werde deshalb ab 2018 keine Königinnen zum Verkauf mehr züchten. Von Anfragen bitte ich abzusehen!

 

(Peine Juli / November 2017)

 

 

Kvarnhult im Juli

Kvarnhult am 24.12.2019, 13.15 Uhr. So dunkel wie man meint ist es nicht!

(Das Bild zeigt eine aus meinen Linien selektierteTop-Ligustica.)

Einen SAMISCHEN JOIK hören Sie auf der Seite "Kirchen in Lappland" . Bei "Nachdenkliches" sehen Sie zudem das bei einem samischen Gottesdienst in der Kirche zu Malå aufgenommene gehörige Video.

                    Aktuelles

 

Aus gegebenem Anlass verweise ich auf meine Hinweise "Gewährleistung und Gewährleistungsausschluß" bei "Zucht".

                                         Mensch bedenke:     

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben:
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr"!
(Albert Einstein, 1949)

 

Und der belgische Nobelpreisträger für Literatur 1911 und Imker Maurice Maeterlinck schreibt in seinem Buch "Das Leben der Bienen":

"Kein lebendes Wesen, selbst der Mensch nicht, hat in seiner Sphäre das erreicht, was die Biene in der ihren verwirklicht hat; und wenn ein Geist aus einer anderen Welt auf die Erde herabstiege und die vollkommenste Schöpfung der Logik des Lebens zu sehen begehrte, so müsste man ihm die schlichte Honigwabe zeigen".

 

Bienen sind die wichtigsten Tiere der Erde. Sie bereichern unser Leben mit köstlichem Honig, sie spenden uns mit Pollen, Wachs, Gelee royale, Propolis, Bienengift und auch mit ihrem gesamten Körper als Antiallergikum (Apis mellifica) wichtige Stoffe von hohem gesundheitlichem Wert.
Doch viel wichtiger als die “Gesundheit aus dem Bienenvolk” sind die Bestäubungsleistungen der Bienen, ohne welche die Natur in einer Weise verarmte, dass nahezu alles Leben erlöschte.
Ihrer Bestäubungsleistungen wegen sind Bienen ein elementares Glied in der Kette, welche unser Überleben ermöglicht!

(Bernd Klotz, 2013)

 

Nach neuesten Berechnungen (Stand 2012) leisten Bienen ca. 8% der landwirtschaftlichen Wertschöpfung oder (jährlich) über 300 Milliarden US-Dollar. Für Deutschland werden 2 Milliarden € genannt.

 

Alleine der Mensch in seiner Gier ist dazu fähig, seine eigenen Lebensgrundlagen zu vernichten. Darum, Mensch, gehe hin und lerne von deinen Mitgeschöpfen, über welche du dich so erhebst!
(Bernd Klotz 2013)

 

An Imkerkollegen, deren Augen das €-Zeichen reflektieren:
"Dunkle Bienen sind nicht mit 'Holsteiner-Schwarzbunten-Rindern', sondern eher mit 'Harzer-Rotem-Höhenvieh' " zu vergleichen! An dieser Erkenntnis wird sich die Spreu vom Weizen trennen.
(Bernd Klotz 2014)

 

Meine Vermutung seit 2012, dass Windkraft die Bienengesundheit beeinträchtigt, fand hier eine Bestätigung:

 

https://conservo.wordpress.com/2019/02/16/bienen-massensterben-durch-windkraftanlagen-ein-leider-wenig-thematisiertes-problem/?fbclid=IwAR1JP6-olLi01aNzZyAIvyLbmZtjfsXeUCCHv3ED7ZNeFNm3LWYmE8jTgPc

 

Hier eine US-amerikanische Studie:

 

http://documents.dps.ny.gov/public/Common/ViewDoc.aspx?DocRefId=%7BCBD84C23-9BDF-42D0-8ADD-C442F47D8173%

(Selektierte Ligusticakönigin meiner Linien)

Bitte sehen Sie von Anfragen wegen Königinnen ab. Meine auf den 18.3.2020 terminierte Revisions-OP der linken Hüfte wurde wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben. Ich sitze gewissermaßen auf Abruf, weshalb ich nicht weiß, wann, und ob überhaupt, ich 2020 Königinnen züchten kann. Schauen Sie aber gelegentlich in meine HP, ich werde, sollte ich die Zucht beginnenß können, berichten. Also bitte keine Anfragen!

Meine OP  ist nun auf den 13.5.2020 geplant. Wenn  alles glatt verlaufen wird soll danach eine dreiwöchige Anschlußheilbehandlung folgen. Mal sehen, ob ich Ende Juli Königinnen anbieten kann?

Es gibt Tage im Leben, von denen du sagst, sie gefallen mir nicht. So erging es mir am 13.5.2020: Es sollte ja an meinem linken Hüftgelenk lediglich die lose Hüftpfanne ausgewechselt werden. Wie befürchtet stellte sich leider heraus, dass das gesamte Gelenk stark von  Bakterien befallen ist. Die Wurzel allen Übels und meiner nunmehr fünfjährigen Leidenszeit. Keiner der vielen Ärzte, welche ich konsultierte, erkannte das wahre Problem. Prof. Dr. Heller vom Herzogin Elisabeth Hospital  in Braunschweig   indessen tippte nach meine  Vortrag sofort darauf, und so war es. Deshalb wurde am 13.5.  im ersten  Schritt  das Hüftgelenk entfernt und eine zweiwöchige   Antibiotikabehandlung  eingeleitet.  Am 27.5. wurde ein ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Die Operation war schwierig, weshalb ich das Bein 6 lange Wochen nur zu 20% belasten darf. Erst daran wird sich eine dreiwöchige  Reha anschließen. Ich hänge noch immer im Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig gelangweilt mit Antibiotika am Tropf.  Wie lange das noch geht weiß ich nicht. Aber ich kann sagen, dass ich es besser als in diesem Krankenhaus nicht hätte treffen können. Der Professor und das gesamte Ärzteteam einschließlich des Pflegedienstes sind vorbildlich. Und in einem Einbettzimmer lässt es sich aushalten. An Königinnenzucht  ist also vor  dem 1.7. nicht zu denken. Ob überhaupt?

5. Juni 2020: Endlich wieder zuhause!

 

 

www.youtube.com/watch?v=fcgN9Jb-ewY

 

www.youtube.com/watch?v=IrpOlMp

 

Sommer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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