Kvarnhult
Kvarnhult

SOMMER 2014

Bei regnerischem Wetter starten wird um 6 Uhr des 4. Juli in Peine. Obwohl halb NRW unterwegs ist kommen wir recht gut voran. Die Fähren von Puttgarden nach Rödby sind übervoll, die Wartezeit beträgt eine Stunde. Der vielen Baustellen wegen nervt die Fahrt durch Dänemark. Nach 9 Stunden (üblicherweise 7 Stunden) kommen wir in Helsingborg an. Bei schönstem Wetter ist um 20.30 Uhr unser erstes Etappenziel erreicht: Oxelösund. Solveig und Rolf warten mit einem feinen Abendessen auf; nach einem reichlichen Frühstück fahren wir am Sonntag weiter nordwärts. 1100 km liegen vor uns. Meine Beschwerden fordern alle 3 Stunden eine Ruhepause ein; doch wo findet man in einer Zeit, in der die üblicherweise sesshaften Schweden zum fahrenden Volk werden, entlang der E4 Ruhe? Als gut informierter Mensch weiß man, dass die Friedhöfe der Schwedischen Kirche wahre Oasen der Ruhe und deren Parkplätze sehr gepflegt sind … und Wasser gibt es gratis. Also folgen wir bei der Rastplatzsuche den meist außerorts gelegenen und weit sichtbaren Kirchen. Eines ist gewiss: Hätte ich hier oben keine Bienen, wäre in diesem Jahr Kvarnhult "ausgefallen"!
Bei tollem Wetter und von Rückenschmerzen geplagt schaffen wir die zweite Etappe und kommen bei Sonnenaufgang kurz nach 2 Uhr des 7. Juli auf Kvarnhult an. Mein erster Blick gilt den Bienen zwischen Haus und Stall. Ich muss nicht in die Bienenwohnungen schauen, denn bei 15° herrscht an den Fluglöchern eifriges Treiben.

 

 

Die Woche vom 6. bis 13. Juli

Meine Immen
Alles ist gut, die von Bertil zur Heidelbeerenblüte in der zweiten Juniwoche aufgesetzten Honigräume sind trotz des sehr kalten Juni (am 19.6. 1° in der Nacht und Schneeregen!) gut gefüllt.

Außer einer Kontrolle und einer Gabe Starterfutter im April 2014 blieben die Bienen seit September 2013 sich selbst überlassen, was ihnen wohl zuträglicher ist als stetiges herumfummeln! An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich absolut keinen Schimmel vorfinde, was ich den “Segeberger” zuschreibe (siehe meine Ausführungen dazu bei “Technisches“ und insbesondere bei “Durchs Bienenjahr, Teil I, Situation am 25.4.2007).

Am 10.7. bilde ich einen 3-Waben-Ableger und lege zugleich eine kleine Zuchtserie an. Mit dieser Terminierung entspreche ich ganz dem Zuchtablauf des Nordens. Die Bestätigung meines Handelns kann ich der Schwedischen Bienenzeitung für Juli/August entnehmen, welche ich am 10.7. erhalte. In der Monatsanleitung für den Monat Juli werden die Ablegerbildung und die Königinnenzucht behandelt; für August wird empfohlen, zum Ende des Monats solche Ableger/Völker zu vereinen, die weniger als 5 Waben besetzen. Und was las ich im Juni-Rundbrief des Imkervereins Peine? es wird Ende Juni eine Schulungsveranstaltung “Vorbereitung der Völker zur Einwinterung” angeboten! In diesem Zusammenhang fällt mir auch ein Jungimker ein, der Mitte Mai von mir sein erstes Bienenvolk (Ligustica) erhielt und im Juni einen auf 5 Waben sitzenden Schwarm einfing. Weil er von den Ligustica so begeistert ist sollte der Ableger eine Ligusticakönigin nachziehen. Doch es war ja schon Mitte Juni, und so befürchtete er, es könne ihm Zeit davon laufen. Von mir hat er diese in einer solchen Selbstverständlichkeit, als "imkerte" er schon seit Jahren, vorgetragenen Weisheit nicht. So konnte ich ihm nur raten, nicht so viel im Internet herum zu stöbern. Aber so sind sie fast alle, die “kleinmütigen” deutschen Imker. Und was Jungimker angeht so fällt mir auf, dass gelegentlich das Ei schlauer ist als die Henne.

 

Übrigens werden in der Juli/Augustausgabe der Schwedischen Bienenzeitung u.a. ab Mitte Juli auch Buckfast-Ableger wie folgt angeboten:
2-Waben mit Jahreskönigin 1125 sek (ca. 122 €),
10-Waben mit Jahreskönigin 1750 sek (ca. 190 €).

Das Trachtangebot
Ein blühendes Land! Besonders erwähnen möchte ich die noch immer überreich blühenden Preiselbeeren, Moosbeeren, Arktische Brombeeren und Himbeeren.

Vollmond um 23 Uhr des 13.7.14 am Mjörttjärnen.

Wetterlage
Der 8. Juli wartet mit einem nordisch blauem Himmel und mit 27° auf, in der Nacht messe ich 15°.
Am Mittwoch klettert das Thermometer auf 34°, während zur selben Stunde Stuttgart 12° meldet. Verkehrte Welt! Die restliche Woche pendelt sich zwischen 25° und 30° am Tage und 15° bis 18° in der Nacht ein.
Am 9.7. Sonnenaufgang 2.14 Uhr, Sonnenuntergang 23.21 Uhr; keine Dunkelheit! (Die Angaben zum Sonnenauf- und -untergang beziehen sich stets auf Mittwoch jeder Woche.)

Und sonst?
Die Arktischen Brombeeren haben schon Beeren in Fülle angelegt und blühen noch immer. Bei den Moltebeeren indessen schaut es mager aus, denn in diesem Jahr bildeten sich zu 80% männliche und somit “taube” Blüten aus.
In der erste Wochenhälfte verleiden Mücken und Bremsen den Aufenthalt im Freien, ab dem 11.7. reduziert sich die Armee der Stechmonster auf ein Bataillon.

In der erste Wochenhälfte verleiden Mücken und Bremsen den Aufenthalt im Freien, ab dem 11.7. reduziert sich die Armee der Stechmonster auf ein Bataillon.

Die Woche vom 14. bis 20. Juli

Meine Immen
In einem für eine natürliche Nachzucht bestimmten Zuchtableger finde ich ein Königinnen-Zellnest mit drei aneinander hängenden Zellen vor. Normalerweise würde man auf die mittlere Zelle keine Rücksicht nehmen und sie dem sicheren Herausschneiden oder dem Schutz einer der äußeren Zellen opfern. Doch ich wollte dem Lebewesen in der mittleren Zelle eine Chance geben. So schneide ich diese Zelle mit einem Seziermesser fein auf und lasse die 12 Tage junge Puppe auf ein Küchenpapier kullern. Eine “Nicot-Königinnenzelle” aus dem Vorjahr schneide ich hinter dem Nicot-Näpfchen auf, und schließe die Schlupföffnung mit einem dünnen Wachsplättchen. Ganz vorsichtig bugsiere ich die Puppe in die geöffnete Zelle und hänge diese in einem Schutzkäfig zurück in den Zuchtableger. Zwei Tage später öffne ich die Zelle und erkenne zu meiner Freude an der Verfärbung der Puppe, dass diese lebt. Am 19.7. öffne ich die Zelle zur Kontrolle und sehe die fast fertig pigmentierte Jungfer, welche ich sodann einem vorsorglich vorbereitetem Begattungsvölklein zuhänge. Am folgenden Tage schlüpft die sehr vitale Königin.

Solche gelungene Experimente bereiten mir viel mehr Freude als gefüllte Honigtöpfe! Apropos Honigtöpfe: am 17.7. schleudere ich den ersten “Norrlandhonig”, einen wirklichen Ökohonig erster Güte.
Mit der zweiten Schleuderung rechne ich Mitte August, sie wird hoffentlich einen Anteil aus der Heide bringen.

Das Trachtangebot
Der Regen ließ die Heide und das Schmalblätterige Weidenröschen aufblühen, rosarot wohin man schaut. Sonst wie in der Vorwoche.

Wetterlage
Der 14.7. beginnt mit Sonnenschein, am Nachmittag ziehen Wolken auf, zum Abend hin setzt bei schwülwarmen 27° (notwendiger) Regen ein der mit Unterbrechungen und zwei heftigen Gewittern bis zum Mittwoch anhält. Bis auf ein heftiges Gewitter am Samstag bleibt die Restwoche trocken, und der Bernd wegen Blitzeinschlag irgend wo im weiten Land ohne Breitband. Die Temperaturen liegen bis Freitag bei 20° bis 22° am Tage und bei ca. 14° in der “Nacht”. Am Samstag und Sonntag werden 27° erreicht.
SA 2.39 Uhr, SU 22.58 Uhr, es wird noch nicht dunkel.

Und sonst?
Man könnte meinen, der Regen von Montag auf Dienstag hätte die Stechmücken aus ihren Verstecken gerufen, sie sind nun wieder in Armeestärke unterwegs. Auch die Bremsen “beeindrucken” in ihrem Artenreichtum. Der Samstag und Sonntag sind Mückenfrei, doch treten nun massiv Libellen auf, die mir der Paarungsflüge wegen Sorge bereiten. Da kann ich dann schon mal zum Elektroschocker greifen.
Trotz Rückenleidens und sonstiger Gebrechen kommt Freude auf, als mir am 18.7. Auf dem Weg zu einem Außenstand eine Auerhenne mit 7 Jungtieren begegnet. Diese angebliche scheuen Tiere sind mir gegenüber stets sehr vertraut.

Die Woche vom 21. bis 27. Juli

Meine Immen
Hier gibt es wenig zu berichten, die Honigwaben füllen sich und das Zuchtgeschehen verläuft bisher erfreulich.

 

Das Trachtangebot
Alles wie bisher, nur die Blüte der Arktischen Brombeeren und der Preiselbeeren läuft nun aus. Indessen steht die Heide in starker Blüte. Ordentlich blüht nun auch das Dünnstängelige Habichtskraut.

 

Wetterlage
Am Montag liegt eine mit 29° unerträgliche Hitze auf dem Land. Verkehrte Welt: 22.7., 10.10 Uhr Kvarnhult 29°, Peine 18°, Stuttgart 19°! Dieses Wetter, mit teilweise 32°, hält die ganze Woche an und endet mit einem Gewitter am 27.7.
25.7., 7.50 Uhr: Kvarnhult 20°, Peine und Stuttgart 16°.
SA 3.05, SU 22.33.

 

Und sonst?
Am 22.7. kommen Nicole und Margit aus Tübingen zu Besuch auf Kvarnhult. Mit den beiden liebenswürdigen und interessierten Damen gehe ich auf Fischzug im Grundträsket, mache einen "Moorrundgang" und beobachte einen äsenden Elch. Mit Marmeladen aus selbstgepflückten Blau- und Moltebeeren sowie einigen Quadratdezimetern Lappland im Gepäck treten sie am 27.7. die Rückreise an.
Die Mücken- und Bremsenplage ist seit dem 22.7. beendet.

Die Woche vom 28. Juli bis 3. August

Das mir so wichtige "Einzelmädchen", welches heute (4.8.) den 2. Paarungsflugtag zu überstehen hat. Hoffentlich finde ich es am 8. wohlbehalten im Völklein vor.

Meine Immen

Nach einigen Königinnen zweier Linien schlüpft am 28.7. ein für Kvarnhult gezielt gezogenes und für mich wichtiges “Einzelmädchen”. Alle zuvor geschlüpften Königinnen stiften, und so herrscht bei einigen Kollegen in Deutschland Freude. Ich wünsche mir sehr, dass gerade die jüngste Maid die Paarungsflüge gut überstehen wird.
Eine Völkerkontrolle am 1.8. zeigt einerseits eine extreme Brutzunahme und andererseits einen ungewöhnlich starken Drohnenabtrieb. Auf den Böden liegen so viele geschwächte Drohnen, wie ich es um diese Zeit noch nie erlebte. Arme Buben! Die nächsten Tage müssen die Drohnen geradezu “hinausgeschaufelt” werden. Für mich ist beides ein Indiz für einen frühen und harten Winter.

Das Trachtangebot
Ganz stark blüht die Heide, doch auch Weißklee, Dünnstängeliges Habichtskraut, Sumpfschafgarbe und Augentrost bieten reichlich Tracht.

Wetterlage
Das Gewitter am 27.7. leitet zu wechselhaftem Wetter über. Mit 22° bis 26° sind die Temperaturen während der ganzen Woche erträglicher und ähnlich wie in Deutschland (z.B. 7.00/14.00 Uhr des 28.7. Kvarnhult - bei gelegentl. Regen - 17°/24°, Peine 17°/26°, Stuttgart 17°/25°. Die Woche schließt mit zwei herrlichen nordischen Sommertagen bei erträglichen 25° ab. Nächtliche Temperaturen von 10° bis 12° und ein geöffnetes Fenster garantieren einen erholsamen Schlaf. Denke ich da an eine jüngste Nachricht meines bei Valencia wohnenden alten Kumpels, der bei 29° in der Nacht angeblich sehr gut schlafen kann … ich könnte es nicht.
SA 3.30 Uhr, SU 22.07 Uhr.

 

Und sonst?
Nach der abgeschlossenen Moltebeerenernte wende ich mich den reichlichen Blaubeeren zu. Am 3.8. zeigt Bertils Katze erstmals ihre Kleinen. Und Meister Petz treibt sich auch mal wieder herum.

 

Die Woche vom 4. bis 10. August

Meine Immen
Am Montag begeben sich einige Mädchen auf die Reise nach Deutschland. Und solche Rückmeldungen machen mich dann glücklich: "Lieber Herr Klotz .... Wie ich heute abend mit großer Freude feststellen durfte, läuft Ihre BKK14037M majestätisch in ihrem neuen, z.Zt. auf 10 Waben sitzendem Volk" oder "Guten Tag Herr Klotz, bereits vor Tagen befreit läuft und stiftet ihre Königin sauber". Aber auch eine weitere mail erfreute meine Seele: "Ich habe große Freude an dem Volk und sage Ihnen nochmals Danke, es war eine schöne Geste, dass Sie mir noch das Volk überlassen hatten...
Weitere Königinnen schlüpfen am 5. und am 7.8.
Feinsten Heidehonig ernte ich am 5.8. Wer einmal Heidehonig schleuderte weiß, weshalb dieser Honig nicht zum Preis von Blütenhonig abgegeben werden kann. Das Perforieren der Waben ist sehr aufwändig und verursacht viele Wachspartikel im Honig, wodurch das Sieben zum Geduldsspiel wird.
Gleich nach meiner Ankunft auf Kvarnhult begann ich mit einem erfolgreich verlaufenen Versuch, welcher wertvolle Erkenntnisse zu meiner Art der "Mondscheinbegattung" liefert: Ein starkes, auf 5 Wäblein sitzendes Apidea-Völklein ließ ich auß einem "eingeschnittenen" Brutwabenstück (im normalen Nachschaffungsverhalten) eine Königin ziehen. Aus Gründen der Harmonie des Völkleins setzte ich diesem von Beginn an einige ausgewählte Drohnen zu. Nach dem Schlüpfen der Königin stockte ich den Drohnenbestand um 60 ausgewählte Drohnen auf und stellte das Völklein zur Reinpaarung der Königin 15 km von Kvarnhult entfernt in einem absolut bienenfreien Gebiet auf. Zur Gewährleistung begattungsfähiger Drohnen sollten nur "fliegende" Drohnen gewählt werden, welche mittels eines vor dem Flugloch placierten Absperrgitters leicht abzufangen sind. Der Versuch gelang, die Königin ging in Eiablage. Fazit für die Mondscheinbegattung nach meinem Verfahren: Zur Reinpaarung der Königinnen genügt es, den Begattungsvölklein genügend begattungsfähige Drohnen zuzusetzen, welche von den Arbeiterinnen auch bestens gepflegt werden. Weshalb gerade 60 Drohnen? Grundsätzlich muss man mit Drohnenverlusten (Vogel- Libellenraub) rechnen. Dann weiß ich aus meiner Erfahrung mit der künstlichen Besamung, dass nur maximal 30% der Drohnen "Vollspermaträger" sind. Gut 70% tragen kein oder nur wenig Sperma. Zur Vollbegattung einer Königin ist das Sperma von 8 bis 10 "Vollspermaträgern" erforderlich, so habe ich bei 60 Drohnen auf jeden Fall die Gewissheit, dass die Samenblase der Königin voll gefüllt wird. Mir fiel es auch nicht auf, dass Drohnen abgetrieben wurden.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich erfolgte die Begattung der Königin nicht im "Mondscheinverfahren", vielmehr sollte der Beweis erbracht werden, dass

a)   ca. 60 Drohnen auf jeden Fall ausreichend sind für einen Begattungserfolg. Dass

b)   das Zusetzen von Drohnen von Anbeginn der Zucht an die Volksharmonie stärkt,

c)  die Pflegebereitschaft des Völkleins erhöht und

d)  die Brunst der Drohnen fördert. Und

e)  ein absolut gutes Resultat erzielt wird.

Diese Erkenntnisse sind wichtig für eine einfache und naturnahe Königinnenzucht und zum Gelingen der Mondscheinbegattung nach meinem Verfahren, welches "schnörkellos" und gut handzuhaben ist, sowie der Aufstellung eines Drohnenvolkes nicht bedarf.

 

  

Das Trachtangebot
Die Heideblüte läuft aus, es bleibt Weißklee, Dünnstängeliges Habichtskraut, Sumpfschafgarbe, Espasette und Augentrost, um die Hauptblüher zu bezeichnen.

 

Wetterlage
Die Woche beginnt mit fast tropischer Hitze, bereits um 7 Uhr messe ich 22°, nachmittags dann 31°. Die Hitze bringt mich fast um: 5.8., 16.30 Uhr Kvarnhult 30° (Peine 19°, Stuttgart 22°). 7.8. Kvarnhult 26°. Peine 20°, Stuttgart 22°. Nach einem Gewitter am 7.8. werden die Temperaturen zum Wochenende hin mit 22/23° erträglicher.
SA 3.55 Uhr, SU 21.41 Uhr

Und sonst?
Die Blaubeerenernte ist so gut wie abgeschlossen, nun wende ich mich den Rausch- und Krähenbeeren zu.

Die Woche vom 11. bis 17. August

Meine Immen
Am 13.8. schlüpft die letzte Königin dieser Saison. Sollte die Wetterprognose für die Zeit vom 18. bis zum 25.8. zutreffen, so sorge ich mich um die Paarung des Mädchens.
Die Völker stehen gut da, die Fütterung ist im Gange.

Das Trachtangebot
Die Heideblüte ist endgültig vorbei. Sonst wie in der Vorwoche. Als unermüdliche Blüher erweisen sich der Weißklee und das Dünstängelige Habichtskraut und auch die Esparsette.

 

Wetterlage
Bei zumeist (nur der Dienstagvormittag ist regnerisch) sonnigem Wetter liegen die Temperaturen zwischen 15° und 22°, die kühlste Nacht erlebe ich vom 16. auf den 17.8. Die Berichtswoche schließt mit einem wunderbaren Sonn(en)tag.
SA 4.19 Uhr, SU 21.15 Uhr

 

Und sonst?
Die Sik (Maränen oder Felchen) scheinen tiefere und damit kühlere Regionen des Grundträsket zu bevorzugen. Denn nur 3 dieser köstlichen Fische und 33 Barsche ziehe ich am 11. Und 12.8. aus dem Grundträsket.
Die früher auf dem Jokkmokk lebenden Adler verschwanden bekanntlich 2012/2013, doch in diesem Jahr sehe ich sie zu meiner Freude gelegentlich über Kvarnhult kreisen. Und nun habe ich die Gewissheit, dass sie sich vom Naturschänder Mensch aus ihrem angestammten Revier nicht vertreiben ließen. Während der alte Horst verborgen in ungängigem Gelände lag, suchten die Großvögel nun einen solchen Platz in ruhiger Lage aus, dass der Horst direkt so gut wie nicht erreicht, das Treiben der Könige der Lüfte in ihrem Horst und die Pflege ihrer zwei Jungen aus etwa 400 m jedoch sehr gut beobachtet werden kann. Zum Schutze der Vögel nenne ich den Ort nicht.
Die Ernte der Blaubeeren ist im Gange, die Ernte der Rausch- und Krähenbeere sowie der Arktischen Brombeere, welche sehr schlecht ausfällt, neigt sich dem Ende zu.
Abend des 17.8. befreie ich eine junge Waldschnepfe aus den Fesseln des zwischen meinen Wildhimbeeren wuchernden Gestrüpps. Meine Nurmi stand wie ein Pointer vor dem Himbeerenschlag und zeigte das in Not geratene Tier durch Vorstehen an. Nach einer Gabe Rinderhack entlasse ich den Langschnabel in die Freiheit. Was man hier oben nicht alles erlebt ...

Die Woche vom 18. bis 24. August

Meine Immen
Die Völker sind aufgefüttert. Zwei stehen noch auf Außenplätzen. Meine am 13.8. geschlüpfte Königin fliegt am heutigen 23.8. munter, so hoffe ich auf eine erfolgreiche Begattung. So weitere 5 Königinnen, welche (rechnerisch) bis zum 15./17. flogen, in Eiablage gehen werden, hätte ich mein diesjähriges Zuchtziel fast erreicht. Fast deshalb, weil eine Königin die Paarungsflüge nicht überstand. Schade.

Das Trachtangebot
Dünnstängeliges Habichtskraut, Augentrost, Weißklee und Sumpfschgafgarbe.

Wetterlage
Der Herbst hält Einzug und der Winter ist nicht mehr weit, weshalb ich zur Abendstunde Musik wie diese höre: www.youtube.com/watch
Für den ersten Tag der Berichtswoche gilt: "Am Tag als der Regen kam ..." und nicht wenig, der Himmel öffnet seine Schleusen, und das bei max. 12°. Dienstag bis Freitag mehr Wolken als Sonne, regnerisch, max. 14°. Am 23. überwiegend und sonnig bei 15°, doch klares Wetter bedeutet kühle Nächte und so messe ich am Samstag um 5.30 Uhr 4°. Ein Trost: Sonntag, 24.8., 7.45 Uhr melden Stuttgart und Peine 8°, auf Kvarnhult messe ich 9°, zur Mittagszeit 15°. SA 4.43 Uhr, SU 20.49 Uhr.

Und sonst?
Die Ernte des Schwedischen Hartriegels ist abgeschlossen. So stehen nur noch die Schwarze Johannisbeere, die Preiselbeere und als letzte Köstlichkeit die Moosbeere auf dem Pflückplan. Mit zwei weiteren "Fischzügen" auf Sik und Barsch ist auch hier das Soll (für Deutschland) erfüllt.
Leider darf ich mal wieder eine negative Erfahrung mit Landleuten machen: Da kauft ein Landsmann in meiner Umgebung ein Haus, zu welchem eine auf der gegenüberliegenden Strassenseite stehende Sommerstuga (größeres Gartenhaus) gehört. Schweden ist eine gläserne Gesellschaft, und so legt mir ein Freund die Tageszeitung vor, in der zu lesen ist, dass der clevere Deutsche das Sommerhäuschen an einen Landmann verkaufte und dabei ca. 10% mehr einstrich als ihn das gesamte Anwesen kostete. Einen entsprechenden Kommentar konnte sich mein Freund nicht verkneifen: "Mit solchen Machenschaften gerät hier oben das Preisgefüge für Immobilien in einer Weise in Schieflage, dass wir Einheimischen uns nur noch ärgern." Und mir scheint, als sei ein anderer Landmann nun auch auf diese Masche gekommen. Mal sehen .... Jeden Tag steht ein Dummer auf!
Gerade erfahre ich von einem anderen Freund den Grund der Hauskäufe: siehe die letzten beiden Fotos bei 14.-20. Juli.

Die Woche vom 25. bis 31. August

Meine Immen
Mit dem einsetzenden Herbst beginnt der "Almabtrieb": Am 25.8. hole ich das erste Volk auf den Heimatstand zurück. Auch die am Skellefte zur Paarung aufgestellten Begattungsvölklein sind auf den Begattungsplatz auf Kvarnhult zurückgekehrt, je eines steht noch am Lainejaur und auf meinem weit entfernten Begattungsplatz für Versuche.
Zu meiner Freude gehen die ersten beiden der in der Vorwoche erwähnten Königinnen am 26./27.8. in Eiablage, nun erhoffe ich auch bei den weiteren Mädels einen Paarungserfolg. Sollte das zutreffen, so hätte ich nach meiner Rückkehr nach Peine einige schöne F1 zu günstigsten Konditionen abzugeben. Eine Einweiselung nach meiner "Wabentaschenmethode" ist auch um diese Jahreszeit kein Problem. Mailanfragen sind willkommen.
Wegen einer Anfrage bedarf es hier einer Klarstellung: Die angebotenen F1-Königinnen zog ich in Peine, und diese möchte ich gegen "Kvarnhulter Reinzuchtköniginnen" austauschen.
Am 30.8. schaue ich, bis auf ein am Lainejaur stehendes Völk, alle Völker durch und reduziere auf 1 Zarge mit untergestellter Halbzarge ohne Waben. Dieser Puffer schafft den starken Völkern zunächst noch "Luft", bis sie durch normalern Totenfall eine Zarge stramm füllen. Während des strengen Winters mit Temperaturen bis zu -40° bekommen die Völker durch diesen Luftpuffer keine kalten "Füße". Diese Art der Überwinterung bewährt sich hier oben seit Jahren. Erstaunt bin ich, dass alle Völker die Brut bereits vollständig eingestellt haben, was meine Vorahnung weiter bestätigt, dass wir bald einen strengen Winter haben werden.

Das Trachtangebot
Weiterhin Dünnstängeliges Habichtskraut, Augentrost, Weißklee und Sumpfschafgarbe. Eine Aussaat von Dünnstängeligem Habichtskraut als Pollenlieferant kann ich nur empfehlen.

Wetterlage
Das ist schon seltsam: Montag, 25.8, 8.25 Uhr Kvarnhult 11°, Peine 9°, Stuttgart 8°. Wenn das so weiter geht kann ich hier oben bald einen Weinberg anlegen:-). Bis Mittwoch, der sehr windig ist, scheint überwiegend die Sonne bei max. 15°. Deutsches Novembergrau mit 12° zeigt sich am Donnerstag. Ein Lichtblick am Freitag: die Sonne scheint bei 15°, Samstag und Sonntag herrscht tollstes Spätsommerwetter bei 17°, in der Nacht von Samstag und Sonntag frostige 2°. SA 5.05 Uhr, SU 20,23 Uhr.

Und sonst?
Die Preiselbeere ist pflückreif, indessen bedarf die herbe Moosbeere noch einiger Sonnenstunden bis zur Vollreife. Letztmals in dieser Saison fahre ich um 5.30/10.30 Uhr des 27.8. mit Bertil auf den Grundträsket, um ihn und Inga-Lill mit köstlichen Sik's und Barschen zu versorgen. Doch konnte ich mir einen letzten Fischzug für den Eigenbedarf nicht verkneifen, und so fahre ich am heutigen Samstag um 5 Uhr / 10.30 Uhr nochmals auf den Grundträsket hinaus. Durch eine am Wegesrand verweilende Auerhenne, einen wunderbaren Sonnenaufgang über dem See und zwei naseweise Singschwäne sowie durch einige Siks und Barsche wurde das Frühaufstehen belohnt. Apropos Singschwäne: Auf dem Lillträsket hält sich auch ein Paar dieser Exoten auf. Singschwäne sind tag- und nachtaktiv, meine sind wohl insbesondere nachtaktiv. Man glaubt es nicht, was da in der Nacht auf dem See abgeht. Gesänge, Flügelklatschen ins Wasser, aufsteigen und niedergehen - und das stets mit dem durchdringenden Gesang. Hinzu kommen die schaurigen Schreie der Prachttaucher. Obwohl ich mehrmals in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werde (mein Schlafzimmer liegt seewärts und ich schlafe mit offenem Fenster, kann ich nur eines sagen: wunderbar, das ist der hohe Norden, das ist Natur pur. Am Sonntag gehe ich einem schon lange gehegten Wunsche nach, und es war schön.

Die Woche vom 1. bis 6. September

Meine Immen
In der Frühe des 1.9. hole ich das letzte Außenvolk zurück auf den Heimatstand. Eine Nachschau bei meinen Sorgenmädchen stimmt mich betrübt, denn ein Mädel flog wohl nochmals aus und kehrte nicht zurück. So bleiben für meine Imkerei in Peine 5 Reinzuchten aus 5 Linien, eine bleibt doch noch hier auf Kvarnhult. Ich habe nun keine "doppelten" Linien verfügbar, weshalb ich keine Kvarnhulter Königinnen abgeben kann. Die beiden Ableger kommen noch hinzu, doch diese bleiben zunächst bei mir. Wenn alles klar geht stehen im Frühjahr 2015 in Peine 9 Linien zur Verfügung. Doch wir haben noch nicht einmal Herbst 2014.
Am Freitag tragen meine Mädels ungewöhnlich viel Pollen des Dünnstängeligen Habichtskrauts ein. Mein "Schubser" half etwas nach. Ich weiß, da gibt es nun in gewissen Foren wieder Kritik, ist mir aber egal, ich habe dieee Erfahrung, was imkern unter extremen Bedingungen betrifft.

Das Trachtangebot
Dünnstängeliges Habichtskraut und Augentrost wohin man schaut, Weißklee, ("fehlgesteuerte") Preiselbeeren.

Wetterlage
Brrrrrrr, am 1.9. mit -2° der erste Nachtfrost, um 5 Uhr schaue ich hinaus: die Wiese ist weiß, Nebel liegt über dem See. Schaurig schön, so stellte sich Nicole aus Tübingen den Lapplandsommer vor;-) Nachdem sich der Nebel verzieht strahlt die Sonne aus dem nordisch-blauen Himmel, wie es schöner nicht sein kann, und treibt die Temperatur auf angenehme 17° hoch. Ebenso schön der Dienstag mit 19°; und um 7.30 Uhr des 3.9. beträgt die Temperatur an meinem Haus 12°, Peine meldet 11°. Mi/Do bewölkt, 15°. Bei 17° glänzt der Freitag mit Sonnenschein. Und Samstag? Der norwegische Wetterdienst sagt Sonne und 15° voraus, und so soll es bis zum 14.9. bleiben. So können meine Mädels noch einige Tage fliegen. Toll.
SA 5.27 Uhr, SU 19.57 Uhr (letzmals diesen Sommer zum Vergleich: Peine SA 6.33, SU 20.02 Uhr; Stuttgart SA 6.42, SU 20.01 Uhr. Auch Anfang September währt die Sonnenscheindauer am 65 Grad n.B. noch immer rd. 1 Std. länger als in Mitteleuropa. Bei der "Tagzeit" beträgt die Differenz rd. 2 Std.).

Die Nähe zum Polarkreis ist unverkennbar: der erste Nachtfrost am 1.9.2014.

Und sonst?
Heute, dem 1.9. beginnt mit Sonnaufgang die Elchjagd. Ich mag das Gebelle des stellenden Elchhundes nicht hören, weshalb ich am Samstag (da beginnt es dann richtig) in aller Frühe Kvarnhult "hejdo" sagen werde. Für mich ist die Jagd auf den Elch mit dem stellenden Hund ethisch nicht so ganz in Ordnung, weil der Elch keine Chance hat der Kugel zu entkommen. Der Hund "bindet" den Elch mit seinem Gebelle und "Herumgehopse" so lange fest, einmal musste ich dieses Gebelle 5 Stunden lang anhören, bis sich ein Jäger auf Schußdistanz nähert um dem Tier den erlösenden Schuß zu setzen. Um den Standort des Hundes leichter auszumachen wird er häufig mit einem Sender ausgestattet ... und das ist dann "waidgerecht". Gegen Pirsch, Ansitz hätte ich ja nichts, aber so? nein! Dann zu den Elchhunden: Das sind meist arme Kreaturen, weil sie in der Regel das ganze Jahr über im Zwinger verbringen müssen und wenn sie Glück haben, dürfen sie täglich einen Kilometer Strasse rauf, einen Kilometer Strasse runter, und das meist vom Fahrrad aus. Haben sie Pech, so waten sie auch schon mal knöcheltief in ihrem eigen Kot, wie ich es vor Jahren einmal mit eigenen Augen sah.
Ich möchte da nichts gegen schwedische Jäger sagen, denn denen geht es im Grunde um Fleischbeschaffung und die kennen es nicht anders. Denen ist das Geschwafle, "Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich's gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt!", fremd. Aber wie "deutsche Waidmänner oder -frauen" daran Gefallen finden können, wo sie zumeist nicht zum Schuß kommen (dürfen), das verstehe ich nur so, dass die Grünröcke zuhause mit der Teilnahme an einer Elchjagd Eindruck schinden wollen. Ich kenne einen solchen Kerl aus meiner alten Heimat, der jedes Jahr prahlte, in Norwegen auf der Elchjagd gewesen zu sein.
Vielen deutschen "Waidlern" unterstelle ich, aus Lust am Mord zur Jagd zu gehen, wie sonst könnte man Gefallen daran finden, an einem Abend 2 Füchse und einen Marderhund abzuknallen, wie mir das ein Peiner Jäger mit glitzernden Augen verzapfte. So etwas gibt es hier oben nicht. Gut, die Jagd auf 6 in Västerbotten in diesem Jahr zum Abschuss freigegeben Bären ist natürlich auch nicht "ohne".

 

Pech gehabt. Am heutigen Dienstag beobachte ich von meinem Küchenfenster aus drei Jäger mit einem Elchhund. Alles gute Bekannte, integre Personen. Anders als deutsche "Waidler", welche vorschieben, die Jagd aus hehren Motiven zu betreiben, üben diese Leute die Jagd ursprünglich, das bedeutet alleine der Nahrungsbeschaffung wegen, aus. Darum geht es mir, und deshalb habe ich gegen schwedische Jäger absolut nichts! Dennoch meine ich, dass die Jagd mit dem stellenden Hund nicht ok ist, weil der Elch (oft über Stunden) gestresst wird und chancenlos ist. Und auch ein Wort zu dem mitgeführten Hund: Ich konnte am liebevollen Umgang eindeutig erkennen, dass dieser Hund Jagdkamerad seines Herrenj ist.
Dennoch wäre es mir lieb gewesen, die drei netten Männer hätten bis Samstag gewartet. Ich habe meine eigene Meinung, doch so ist es nun mal, und respektiere das, so wie ich es umgekehrt auch erwarte. Respektierte ich es nicht, so müsste ich die Konsequenz ziehen.
Die Jäger zogen gegen 7.30 Uhr auf den Berg, nun zeigt die Uhr 10 Uhr an, und der Hund ist nicht zu hören. Bis 12 Uhr kein Laut, die Jäger rücken ab. Des einen Freud, des anderen Leid.

 

Dass man hier oben "angenommen" ist zeigt sich immer wieder. So folge ich am 2.9. einer Einladung zum "Middag" (Abendessen) bei meinen guten Nachbarn Inga-Lill und Bertil und am 3.9. einer solchen bei Ann-Marie und Bruno. Zu meiner Freude nahmen auch Tochter Marie-Luise und Enkelin Marie-Terese, eine absolute nordische Schönheit, an dem tollen Mahl teil. Bruno half mir nicht nur einmal in wirklichen Notlagen, und für Ann-Marie war es z.B. selbstverständlich, über Jahre hinweg meine 3 Hühner in "Winterpflege" zu nehmen. Er/sie ist mein/e "Freund/in" wird oftmals gedankenlos daher gesagt. Ich gebrauche diese Bezeichnung nicht inflationär, sondern nur bei Menschen, die sie sich in Notlagen bewährten. Diese beiden tollen Menschen, und auch der Sohn Jan-Erik", gehören dazu. Und von dieser "Gattung" gibt es hier oben noch einige. Wenn ich schon Namen nannte, so ist es nur gerecht, Benny, Brunos Schwiegersohn, zu erwähnen. Was mir dieser Mann schon half, sein Entgegenkommen, welches Vertrauen er in mich hat; so etwas gibt es nicht gleich wieder. Und das seit nun genau 20 Jahren.

 

Die Moosbeerenernte dieser Woche bringt 10 kg dieser seltenen und schwer zu erntenden Köstlichkeit. Am heutigen Donnerstag ernte ich gut 5 kg Steinpilze, welche sofort in den Trockner kommen, um bis Freitagabend transportfähig zu sein. Leider kann ich diese Pracht nicht fotografieren, weil meine Kamera ihren Geist aufgab.

 

Mit diesen Zeilen schließe ich meinen Bericht über den Sommer 2014 auf Kvarnhult ab. Am 6.9. geht es "schwer mit den Schätzen des Nordens beladen" südwärts. Mal sehen, was ich in Peine vorfinden werde.


Danke für Ihre Besuche und herzliche Grüße,

 

Ihr Bernd Klotz

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© Bernd Klotz