Kvarnhult
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BIENENGESUNDHEIT

Bienenmonitoring 2004-2008

Der Ergebnisbericht des von 2004 bis 2008 durchgeführten sogenannten Bienenmonitoring, welches Aufklärung bringen sollte, wer oder was für das massenhafte Bienensterben der letzten Jahre verantwortlich ist, liegt vor. Als Hauptursache wird die Varroose genannt. Zum Problem der Eintragungen von Pflanzenschutzmitteln in Bienenvölker schweigt sich der Bericht nahezu aus. Das ist kein Wunder, denn schließlich wurde das Projekt von jenen zu 50% finanziert, deren Chemie wohl in hohem Maße zum Bienensterben beiträgt! Man machte ganz einfach die Böcke zu Gärtnern, denn Insektizide, Herbizide und Fungizide, von konventionell arbeitenden Landwirten ausgetragen, sind in besonderem Maße ursächlich für das Sterben des wichtigsten Tieres der Erde. Ich mache keinem dieser Landwirte einen Vorwurf, denn sie unterliegen dem Diktat jener, welche das Saatgut und die dazu nötigen "Pflegemittel" vertreiben (siehe weiter unten). Und bedenkt man, dass Institute, welchen das Wohl der Bienen am Herzen liegen sollte, mit diesen Böcken in einem Boot saßen, so kommen dem vernünftig denkenden Imker Zweifel auf an deren Seriosität. Für mich "beißt" es sich auch, wenn Funktionäre des dem DIB nachgeordneten Verbände hauptberuflich im Vetrieb von Pflanzenschutzmitteln "unterwegs" sind. Wen wundert es da noch, dass ich weder von Bieneninstituten noch von "Organisationen" nicht allzuviel halte!

 

Doch gerade die Kontamination der Bienen und deren Brut mit Pflanzenschutzmitteln trägt nach Einschätzung seriöser Wissenschaftler erheblich zum Bienensterben bei, wobei Eintragungen aus Raps an erster Stelle stehen, neuerdings gefolgt von Mais. In diesen Kontext gehören auch die Schädigungen der Bienenbrut durch die Verfütterung von insektentoxischem Pollen genveränderter Pflanzen, z.B. Mais oder aus gebeiztem Saatgut gezogener Pflanzen.
(*In diesem Zusammenhang verweise ich auf www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektizide-eu-behoerde-erklaert-drei-gifte-zur-gefahr-fuer-bienen-a-878024.html und ergänze, dass laut Pressedienst des Deutschen Bundestages in Deutschland im Jahre 2010 alleine 1515 Tonnen (unverdünnte) neonicotinoidehaltige Insektizide, ob als Spritzmittel, insbesondere jedoch damit gebeiztes Saatgut, ausgebracht wurden! Insgesamt belief sich die Menge der verkauften Pflanzenschutzmittel 2015 auf rund 100.000 Tonnen - www.rp-online.de. )
Insektizide mit diesem Wirkstoff finden u.a. im Maisanbau Verwendung, welcher wegen der Energiewende hin zu "Ökostrom" ständig zunimmt. Abgesehen von der Verdrängung der Lebensmittelproduktion durch Mais (und Raps) zur Versorgung von Biogasanlagen mit Biomasse ist bei solchen Monokulturen ein extrem hoher Einsatz von Pestiziden (und Düngemitteln) erforderlich, mit katastrophalen Folgen u.a. für Nützlinge, wie der Honigbiene (und dem Grundwasser). Denn anders als von vielen Fachleuten behauptet und oben bereits erwähnt, tragen Bienen auch (kontaminierte) Maispollen zur Versorgung der Brut ein; hinzu kommt, dass sich an den Maisblättern Feuchtigkeit in erheblichem Maße niederschlägt, welche sich vor allem in den Blatttaschen sammelt und, von den pflanzeneigenen Ausscheidungen mit den Wirkstoffen des Insektizides kontaminiert, von den Bienen zur Brutpflege und Klimarregulierung eingetragen wird. Ein weiteres Problem birgt der Abrieb des Beizmittels bei der Ausbringung des Saatgutes. Die bei der Aussaat freigesetzten Abriebstäube werden weit fortgetragen, verteilen sich folglich großflächig und gelangen somit auch in das von Bienen aufgenommene Wasser. Selbst geringste Kontaminationen des Tränkwassers mit neonicotinoidehaltigen Insektiziden reichen aus, Bienen und deren Brut zu töten. Am Rande: Wie man angesichts dieser Problematik guten Gewissens "Biohonig" anbieten kann ist mir ein Rätsel.
Die Auswirkungen der nun von der EU für das weltweite Bienensterben insbesondere verantwortlich gemachten drei neonicotinoidehaltigen Pestizide zeigen sich in der Schwächung der Völker, welche von Generation von Generation zunimmt, bis hin zum Verlust der Orientierung und somit dem Verschwinden ganzer Völker! Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA beabsichtigt, diese "Bienenkiller" zu verbieten, worauf die Chemische Industrie mit derm Argument kontert, die in Frage gestellten Pestizide seien nicht ursächlich für das Bienensterben und bei einem Verbot entstünden der Chemieindustrie und dee Agrarwirtschaft Milliardenschäden.
Laut einer aktuellen Pressemitteilungen zu der auf den 28.01.13 terminierten EU-Erörterung starben im Winter 2011/12 alleine in Deutschland ca. 300000 Bienenvölker! Doch dieser Schaden lässt die Chemieindustrie kalt, gibt es doch Bieneninstitute, welche den Imkern weismachen, ursächlich für dieses Bienensterben sei in erster Linie die Varroose, weshalb die Völker (mit Mitteln der Chemieindustrie) dagegen zu behandeln seien, womit sich der Kreis schließt. Und die Landwirtschaft? die hat noch immer nicht kapiert, dass sie sich immer mehr im Gespinst der Chemieindustrie verfängt und langfristig sich und uns allen mehr schadet als nützt. Interessant für mich war ein Disput beim Imkerstammtisch am 6.1.2013 mit einem aus der Landwirtschaft kommenden Peiner Imker, für welchen es den Terminus "Pestizide" ganz einfach nicht gibt! So kann man dem Problem auch Herr werden. )*
Heute, am 28.01.2013, sage ich, "das Bienenmonitoring 2004 - 2008 war eine Farce!"
(* Nachtrag am 16./28.01.2013*)

 

21.07.2015

Per Eilverordnung vom 21.07.2015 verbietet das Bundeslandwirtschaftsministerium ab dem 22.07.2015 die Ausbringung von Saatgut, welches mit Neonicotinoiden gebeizt ist. Als Grund wird angegeben, Neonicotinoide seien für das weltweite Bienensterben verantwortlich. Ich frage mich, wozu wir Bieneninstitute haben? Aber klar,  diese Fachinstitute sehen in der Varroose noch immer die Hauptursache für das Bienensterben.

 

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Argentinien einem US-Konzerng, welcher die dortigen Landwirte mit Saatgut versorgt und ihnen sogleich die passenden Pestizide liefert, sie also in Abhängigkeit zwingt, "aus dem Lande trieb". Dies geschah allerdings nicht zum Schutze der Bienen, sondern zum Schutze der Menschen:
www.neopresse.com/umwelt/argentinien-entzieht-monsanto-die-geschaftszulassung/

 

Weiter ursächlich für das Bienensterben sind die zunehmenden elektromagnetischen Felder, wie sie vom Kommunikationsfunk ausgehen. In diesen Kreis gehören nach meiner Überzeugung auch die immer mehr werdenden Windkraftanlagen, welche ebenfalls elektromagnetische Felder und zudem Infraschall emittieren. Durch diesen "Elektrosmog" werden Bienen in Unruhe versetzt und verlieren (wie auch Vögel) ihre Orientierungsfähigkeit mit der Folge leerer Bienenwohnungen. Der von Windkraftwerken zudem emittierte Infraschall liegt zwischen 0,1 und 20 Hz und kann somit die von Bienen beim Schwänzeltanz erzeugte Frequenz von 10 bis 15 Hz überlagern und insbesondere während der Winterruhe in der Weise stören, dass die Bienen nicht zur Ruhe kommen und keine Winterkugel bilden, weil Tracht vorgetäuscht wird. Bekanntlich kommunizieren Bienen mit dem Schwänzeltanz Entfernung, Richtung und Ertragslage gefundener Nektarquellen. Somit ist aus meiner Sicht davon auszugehen, dass es durch die Überlagerung oder Störung der von den Bienen erzeugten Frequenzen durch den von Windkraftwerken emittierten Infraschall zu Irritationen bei den Bienen kommt, mit der Folge leerer Bienenwohnungen und insbesondere von Winterverlusten! Doch auch darüber findet sich nichts im Schlussbericht des Bienenmonitoring. Im Übrigen bezweifeln Fachwissenschaftler die negative Auswirkung von Elektrosmog und Infraschall auf Bienen, ohne dies durch längjährige Untersuchungen nachzuweisen. Es darf einfach nicht sein!

1,5 - 2,5 km von meinem Hof in Lappland entfernt strehen seit 2010 9 Windkraftwerke. Seit dieser Zeit habe ich Mühe, meine dortigen Völker durch den Winter zu bringen. Zuvor hatte ich nie Probleme. Schädigen durch meine Bienen durch Pestizide und durch Varroen scheiden aus, weil dort oben keine Landwirtschaft betrieben wird und es keine Varroen gibt. Somit liegt für mich auf der Hand, dass der Infraschall der Windkraftwerke meine Völker währen der Winterruhe derart in Unruhe versetzen, dass sie nicht überleben. Das ist mit deer Grund, dass ich im Jahre 2017 auf Kvarnhult die Imkerei aufgab.

 

Erst an dritter Stelle steht (im Blick auf das ungewöhnliche Bienensterben der letzten Jahre) die Belastung der Bienen durch Parasiten, wie der Varroamilbe. Doch gerade die sogenannte Varroose wird im Schlussbericht als Hauptursache genannt. (Auch der Landesverband Hannoverscher Imker nennt in seinem Jahresbericht 2010 die Varroose als Hauptursache für das Bienensterben!) Diese Milbe, derer gewissenhafte Imker durchaus "Herr werden" können, saugt an Bienen und an deren Brut, wobei an adulten Bienen erst dann Schäden eintreten, wenn die Milben Krankheitserreger (bekannt sind fünf von Varroen übertragbare Virenarten) tragen. Zum Verständnis: Ein Zeckenbiss und die Blutentnahme einer Zecke von Mensch oder Tier ist nicht das Problem, sondern die Übertragung von Erregern wie der Borreliose, der Frühsommer-Meningoenzephalitis u.a. Das alleinige Saugen der Quälgeister an adulten Bienen verkürzt deren Leben nur geringfügig. Anders zeigen sich die Auswirkungen der Varroen und deren Larven auf Bienenlarven, welche durch das Saugen erheblich geschädigt werden, bis hin zu Wuchsbeeinträchtigungen und zu Verstümmelungen z.B. der Schwingen, und dagegen kann es weder Toleranz noch Resistenz geben.

 

Doch sind die Schäden der Bienen durch Varroen in zweifacher Weise "hausgemacht": Zum einen fand die Milbe 1979 ihren Weg nach Europa durch befallene asiatische Honigbienen, die von Wissenschaftlern eines Bieneninstitutes zu Forschungszwecken nach Deutschland geholt wurden. Zum Anderen wurde die bei uns einst heimische Biene "Apis mellifera mellifera" durch Menschenhand aus ihrer angestammten Heimat verdrängt und überwiegend durch die "Apis mellifera carnica" ersetzt, welche im Winter nicht sehr lange aus der Brut geht, wodurch den Varroen eine bessere Überlebensbrücke geboten wird. Die brutfreie Zeit der "Apis mellifera mellifera" indessen währt extrem lange, weshalb diese Biene während des Winters den Varroen eine nur sehr schmale Überlebensbrücke bietet.

 

Ein Institut (in meiner Nähe!) bezeichnet das Bemühen um eine Varroa-tolerante/resistente Biene und deren Zucht als langfristigen Lösungsansatz.

 

Das Institut unterliegt hier jedoch einer Fehleinschätzung, weil es Varroa-tolerante/resistente Bienen nicht gibt und niemals geben wird. Es kann Toleranz oder Resistenz gegen von Varroen verursachte virale und auch bakterielle Sekundärinfektionen geben, doch niemals gegen (mechanische) "Beiß- und Saugschäden" an der Bienenbrut, welche Missbildungen (verkümmerte Schwingen, Kleinwuchs usw.) zur Folge haben! Um es zu verdeutlichen: Ein Gladiator im antiken Rom konnte sich weder durch Toleranz noch durch Resistenz der Verstümmelung seines Körpers durch Löwen oder andere Großraubtiere entziehen, er konnte sich diese Tiere nur vom Leibe halten um sie schließlich zu töten. Kapiert? Auch die Bienen in der Herkunftsregion der Varroen, welche problemlos mit diesen Milben leben können, sind nicht resistent gegen die von Varroen verursachten (mechanischen) Schädigungen der Bienenbrut (was weg ist ist weg!), wenn, dann gegen die von ihnen verursachten Sekundärinfektionen an adulten Bienen. Sie erkennen jedoch diese Parasiten als Fremdkörper auf ihren eigenen Leibern und beseitigen diese im Rahmen ihres sozialen Putztriebes, wodurch die Varroen in einer solchen Häufigkeit nicht mehr vorkommen, dass durch sie ein Volk nachhaltig geschädigt wird und zugrunde geht.

 

Es gilt also, das Hygieneverhalten (Putztrieb) der Bienen zu fördern und zu hoffen, dass im weiteren Verlaufe der Evolution, welche fortlaufend geschieht, die Westlichen Bienen diese Parasiten in ihr "Feindbild" aufnehmen, und diese sich gezielt von den Leibern halten. In diesem Zusammenhang sei auf die Minnisota hygienic bee verwiesen, welcher Stamm angeblich Varroen in das Feindbild aufnahm.

 

An erste Maßnahme gilt es jedoch, für eine Rückkehr der alten heimischen Biene Apis mellifera mellifera Sorge zu tragen. Diese aus ihrer angestammten Heimat vertriebene Biene passte im Verlaufe der Evolution wie keine andere Bienenrasse ihren Lebensrhythmus sowohl den hiesigen klimatischen Verhältnissen als auch den Trachtverhältnissen (mit seinen Lücken) an und richtete schließlich vor allem auch ihr Brutverhalten auf die langen Winter aus, indem sie extrem lange aus der Brut geht, mit der Folge des geringsten Winterfutterverbrauchs unter allen Rassen. Gerade die lange brutfreie Zeit der Apis mellifera mellifera" gilt es zu nutzen, weil diese den Varroen eine geringere Überlebensbrücke in das Frühjahr hinein ermöglicht. Alles andere ist im Blick auf die Varroose Utopie!

 

Es ist jedoch auch utopisch, zu meinen, dem in den letzten Jahren massiv aufgetretenen Bienensterben könne alleine mit Maßnahmen zur Bekämpfung bakterieller und parasitärer Krankheiten Einhalt geboten werden. Viel wichtiger ist ein Umdenken in der Landwirtschaft und auch ein Umdenken hinsichtlich der durch technische Einrichtungen verursachte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder.

 

Doch weder an die Landwirtschaft noch an die Betreiber von Telekommunikationseinrichtungen und Windkraftwerken wagt sich die von Lobbyisten dieser Sparten beeinflusste Politik. Da ist es viel einfacher, den kleinen Imker mit allerlei Auflagen und Maßnahmen zu gängeln!

 

Peine im Dezember 2010/2017

 

 

 

 

Hier einige interessante Links:


Bienensterben allgemein:

www.nabu-untertaunus.de/themen_landwirtschaft-bienensterben.html

 

www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1734864/Tod-im-Bienenstock


Gentechnik: www.keine-gentechnik.de/gentechnik-alarm.html


Pestizide: www.avaaz.org/de/save_the_bees


Elektrosmog/Infraschall: broschuerenreihe.de/assets/heft1_bienen-broschuere_screen.pdf

 

 

Die Mär der kleinen Zellgrößen

Mich erreichen regelmäßig Anfragen, was ich von kleineren Zellgrößen als Maßnahme gegen Varroose hielte. Meine Antwort lautete stets "nichts"! Vor Jahren pflegte ich zu Testzwecken zwei Elgonvölker und ein Dunkles Volk auf Waben der Zellgröße 4,9 mm. Weder bei den Elgon, welche Kunstrasse ihrer kürzeren Entwicklungszeit aller drei Bienenwesen um einen bis zwei Tage wegen die Entwicklung der Varroen hemmen soll, noch bei der auf 4,9 mm Zellmaß gepflegten Dunklen Biene konnte ich hinsichtlich des Befalles mit Varroen einen Unterschied zu meinen übrigen Völkern (normales Zellmaß von ca. 5,3mm) feststellen. Ich hatte stets Zweifel an der Theorie, ein kleinere Zellmaß hemme den Varroabefall, weil folglich bei extrem alten Brutwaben der Varroabefall auch gehemmt werden müsste, was jedoch absolut (!!) nicht zutrifft. Ich sah und sehe in diesen kleineren Zellgrößen die selben "Modetrends" wie bei den wie Pilze aus dem Boden schießenden Varianten an Bienenwohnungen, z.B. der Bienenkiste, der Warré Beute (es ginge auch noch einfacher, Bienen sind nicht wählerisch!) oder dem "Angepassten Brutraum" (wer passt ggf. den Brutraum mittels Schieden nicht der Volksstärke an?), um drei exotische Neuerungen unter vielen zu erwähnen. Meine Bienen wohnen in Segeberger und einige in "süddeutschen Restbeständen" (Graze) aus Holz. Zudem experimentiere ich nicht mit weiß Gott für welchen Wabenmaßen herum. DN bzw. die größengleichen Svensk Lågnormal.
Bei der geringeren Zellgröße zur Hemmung der Varroen geht man (wohl) davon aus, dass Varroen größere Zellen bevorzugen, weil Drohnenbrut einen höheren Befallsgrad aufweist als Arbeiterinnenbrut, was bei logischer Denkweise jedoch völliger Quatsch ist, denn in Königinnenzellen, den größten Zellen, fand ich noch niemals Varroen vor. Mehr möchte ich im Moment nicht "sagen".
Während meines Aufenthaltes auf Kvarnhult vom 7.-12.4.2014 durchstöberte ich alte schwedische Bienenzeitungen und stieß im Heft 3/2010 auf den mir nicht mehr gewärtigen Forschungsbericht der Universität Uppsala "Små celler fungerar inte mot varroa" (Kleine Zellen wirken nicht gegen die Varroa). Die Universität verweist darauf, dass seit dem Jahre 2000 in der Schwedischen Bienenzeitung regelmäßig Artikel (bekannter Imker) erschienen seien, wonach ein geringeres Zellmaß (4,9mm) der Reproduktion von Varroen entgegen wirke. Von diesen Aussagen beflügelt führte die Universität Uppsala einen Feldversuch mit 20 Völkern durch, dessen Ergebnis eindeutig nachweist, dass die Zellgröße absolut keinen Einfluß auf die Reproduktion von Varroan hat.
Für mich stand schon immer fest, dass Varroen zu ihrer Reproduktion Drohnenzellen nicht deren Größe wegen bevorzugen, sondern dass etwas völlig anderes als die Zellgröße ausschlaggebend sein muss. Und darum drehen sich meine Gedanken. Erste Versuche verliefen sehr interessant. Vielleicht kann ich später mehr berichten?

 

Kvarnhult im April 2014

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© Bernd Klotz