Kvarnhult
Kvarnhult

...vom 17. Juli bis 31. August 2007...

Situation vom 17. bis zum 22. Juli 2007

Wetterlage
Freitag: Regen (den dritten Tag schon) und eine 13Uhr- Temperatur von gerade 14°C. Am Samstag scheint ein Umschwung in Sicht, es ist recht freundlich. Der Sonntag macht seinem Namen Ehre: ein wunderschöner Sommertag.

Der Begattungsplatz

Am Bienenstand
Es ist alles nicht so einfach, hier oben. Tagelang herrschte Funkstille...und die Bienen labten sich an der in den letzten Wochen eingetragenen und von ihnen zubereiteten "süßen Honigspeise". Die Folge wird eine sehr geringe Ernte sein. Ich tippe auf nicht mehr als 10kg je Volk.

Von heute (Sonntag) an habe ich wirkliche Zweifel, ob mein Zuchtplan aufgehen wird. Ohne Drohnen geht nichts, und mit den Drohnen habe ich Probleme: Sämtliche von mir getesteten Drohnen trugen kein Sperma. Weil ich folglich davon auszugehen habe, dass die Königinnen unzureichend begattet sein werden, möchte ich heute einen Strich unter die Zuchtsaison 2007 setzen: Es wird leider keine Königinnen geben.

Wieder einmal Ruhe

Hier möchte ich einfließen lassen, dass mir ein Imkerfreund aus dem Raume Heilbronn vor einer Woche mitteilte, dass während der Schlechtwetterperiode vor fünf bis vor einer Woche seine Zucht zum Erliegen gekommen sei. Was soll ich dann klagen, wo ich um die gelegentlichen Rückschläge hier oben weiß. Im letzten Jahr machte mir ein Bär einen Strich durch mein Zuchtbemühen, in diesem Jahr war und ist es das wechselhafte Wetter, durch welches eine ausreichende Drohnenpflege nie richtig zu Stande kam.

Und Sie liebe Imkerkolleginnen und Imkerkollegen, die Sie Interesse für Königinnen der Dunklen Biene zeigten, seien Sie mir nicht böse. Nicht ich war und bin es, der Ihnen nun möglicherweise eine Enttäuschung beschert, der Bien mit seinen eigenen Gesetzen war und ist es. Ich jedenfalls versuchte alles, ein bestimmtes Volk zur Drohnenpflege zu reizen, vergebens!

Trachtverhältnisse
Keine Veränderung gegenüber des letzten Berichtes. Die Heide "öffnet" sich allmählich

Glockenblumen

Was sonst noch geschieht
Am Samstag hielt sich ein Bär ca. 150 m vom Haus entfernt auf. Er ließ die Bienenstöcke in Ruhe, weil er sich an den allmählich blau werdenden Heidelbeeren gütlich tun konnte, wie unschwer zu erkennen ist. Bis zur "menschlichen" Pflückreife werden allerdings noch 5 bis 6 Tage vergehen.

Eine andere Köstlichkeit des Nordens ist hingegen schon "zeitig": die Multe- oder Moltebeere (Schwedisch "Hjortron", im Volksmund "Norrlands Guld" genannt). Die ersten 5 Kg dieser geschmacklich einzigartigen Beere sind gepflückt.

Situation am 25. Juli 2007

Abweichend von meiner üblichen Themengliederung möchte ich heute zu einem speziellen Thema schreiben:

 

Der Kahlschlag

Die schwedische Forstwirtschaft arbeitet völlig anders, als wir es von Deutschland her kennen.
Es wird effektiv und nach dem ersten Eindruck sehr radikal gewirtschaftet. So fallen den riesigen Erntemaschinen Waldflächen zum Opfer, die nach Quadratkilometern zu bemessen sind.

 

Bis auf einige Samenbäume und auf sogenannte tote Bäume bleibt fast nichts stehen. Einige Baumstümpfe verbleiben im Boden, einige werden samt Wurzelwerk ausgerissen (letztere, wie auch die so genannten toten Bäume, bilden später vorzügliche Mikrolebensräume).

 

So bietet ein Kahlschlag zunächst einen recht wüsten Anblick. Begleitet man einen solchen Kahlschlag jedoch einige Jahre, so erkennt man recht bald den Segen eines solchen Eingriffes durch Menschenhand.

 

Der einst monotone, von vielen Tierarten gemiedene boreale Wald, in dem außer Kiefern, Fichten und Birken und als Bodendecker wenige Moosarten und gerade noch Heidelbeeren vorkamen, gestaltete sich zu einem artenreichen Refugium um. Es kommt nun die gesamte Bandbreite der nordischen Flora und Fauna vor. War der Boden des "dunklen Tann" nur mit Heidelbeeren bedeckt, deren Beeren des Schattens wegen nie zur Reife kamen und somit für Mensch und Tier ungenießbar blieben, so entdeckt man nun was im Boden schlummerte und das Licht herbeisehnte: Preiselbeere, Krähenbeere, Moosbeere, Arktische Brombeere, Rauschbeere, Echte Bärentraube, Alpenbärentraube, Schwedischer Hartriegel u.v.a. so auch verschiedene Flechtenarten. Natürlich bleibt die Heidelbeere erhalten, deren Früchte durch das Licht der Sonne nun zu einem Gaumenschmaus ausreifen können. Nicht zu vergessen die vielen reinen Blütenpflanzen, so auch die Rosmarinheide und die Besenheide, deren Blüte des Imkers Herz höher schlagen lässt. Und bot zuvor der langweilige nordische Wald -ich greife nun die Gefiederten heraus- nur Auerwild und einigen Kleinvögeln wirklich Heimat, so sind nun auch Birk- und Haselwild anzutreffen, die auf offenes Gelände oder, so das Haselwild, auf eine reiche Untervegetation angewiesen sind. Aber auch Elch, Schneehuhn, Schneehase und viele weitere Tierarten finden nun einen idealen Lebensraum vor; ebenso die Räuber des Bodens und der Luft, deren Tisch bestens gedeckt ist.

 

Es kann im Grunde alles von neuem beginnen, wie in alter Zeit, als durch Thors Feuerhammer riesige Flächen dem Feuer zum Opfer fielen und kein Mensch eingreifen konnte. Der Mensch muss hier oben von etwas leben, und so tritt der Mensch nun eben an die Stelle Thors und die Maschinen ersetzen das Feuer.

 

Ja, eines hätte ich fast vergessen: Ich lebe hier seit ca. 14 Jahren direkt neben einem ehemaligen Kahlschlag. Und das ist wunderbar. Kein Forstarbeiter betrat nach der "Ernte" je wieder das gut zehn Quadratkilometer große Gebiet, und das wird auch die nächsten achtzig Jahre so sein. Anders als im deutschen Wald, in dem das ganze Jahr über "herumgeforstelt" wird und der folglich nie zur Ruhe kommen kann: Stille, nur Stille!

 

Eindrücke eines ca. 10 Jahre alten Kahlschlages können bei "Themenbilder" betrachtet werden.

Situation am 28. Juli 2007

Wetterlage
Regen, Regen, Regen. Das Thermometer zeigt um 11 Uhr gerade 14°C an.

Am Bienenstand
Nichts tut sich!

 

Aufgrund eines Austausches mit einem deutschen Imkerkollegen möchte ich das Thema Drohnen vertiefen:
Erste Königinnen die in Eiablage gingen waren allesamt drohnenbrütig, obwohl sehr viele Drohnen "unterwegs" waren.

 

So testete ich die Drohnen auf ihr Begattungsvermögen. Dieser Testvorgang ist mir von der instrumentellen Besamung her bekannt. Der Drohn wird am Hinterleib durch eine sanft rollende (rotierende) Bewegung zum Ausstülpen der beiden Hörnchen stimuliert. Hochbrünstige Drohnen stülpen diese bereits beim Anfassen des Hinterleibes aus, spätestens aber beim Stimulieren des Hinterleibes wie beschrieben. Doch selbst Drohnen, welche bei diesem für sie ungefährlichen Vortest stülpen, können unfruchtbar sein. Um hier Gewissheit zu erlangen, sind zumindest einige Drohnen auf vorhandenes Sperma hin zu testen. Dazu muß das Tier durch Zerquetschen der Brust (leider) getötet werden. Danach wird der Hinterleib seitlich mit Daumen und Zeigefinger mehr und mehr gedrückt, bis sich der Hinterleib verkrampft und die Hörnchen austreten. Tiere welche sich nicht verkrampfen sind nicht weiter zu testen. Bei solchen die sich verkrampfen und ihre Hörnchen stülpen, ist nun durch ober- und unterseitiges, mehr und mehr nach hinten zu verlagerndes Drücken der Begattungsschlauch (Penis) zu stülpen. Das Ende des Begattungsschlauches wird von einem Schleimkügelchen gebildet, auf welchem das Sperma gewissermaßen schwimmt. Das Sperma ist von gelblich marmorierter Farbe.

 

Ist nur das weißliche Schleimkügelchen zu sehen, so ist kein Sperma vorhanden und der Drohn ist nicht fruchtbar.

 

Sämtliche von mir vorgetesteten Drohnen stülpten nicht, und die schlussgetesteten Drohnen trugen kein Sperma. Daraus folgt, dass eine Begattung der Jungfern nicht möglich sein kann. Natürlich ist eine künstliche Begattung ebenso nicht möglich, denn dazu bedarf es des Spermas, welches mittels einer Kanüle von der Begattungsschlauch- Kugel abzusaugen ist.

 

Ich stelle mir nach diesem Desaster nun die Frage, was möglicherweise falsch lief? Es gibt nur eine Antwort: Ich hätte versuchen müssen, durch Reizfütterung mit einem eiweisshaltigen Futterteig dem Volk ein gutes Trachtangebot vorzutäuschen. Wäre diese Maßnahme wirkungslos geblieben, hätte ich nach der in einem solchen Falle "Ultima ratio" greifen müssen: Die Königin aus dem Volk nehmen. Durch eine solche Maßnahme schrillen beim Volk die Alarmglocken des Volkserhalts. Was bedeutet, dass es nicht nur um die Nachzucht einer Königin bemüht ist, sondern durch eine hervorragende Drohnenpflege versucht, deren Begattung sicher zu stellen.

Trachtverhältnisse
Es blühen immer noch vielfältige Kräuter, und natürlich nun auch die Heide. Doch bei diesem Wetter...

Was sonst noch geschieht
Nicht viel, nur Camillo wird immer frecher. Um der lästigen Insektenjagd ein Ende zu setzen kam ich auf die Idee, das Kerlchen mit Ameiseneiern zu füttern. Mit Erfolg.

Ach ja, die Heidelbeeren sind nun zuckersüß, Ersatz für die wohl bescheidene Honigernte.

Zäsur:
Das "Bienenjahr" verlief bisher unbefriedigend. Und wenn nicht noch ein Wunder geschieht, muss ich bald an das Einwintern denken. Obwohl über die Imkerei so viel nicht mehr zu berichten ist, möchte ich dennoch weiterhin aus meinem Leben unter dem Polarkreis erzählen

Situation am 2. August 2007

Wetterlage
Keine Veränderung seit dem 28. Juli: nur Regen!

 

Am Bienenstand
Wetterbedingt ist nichts zu sehen. Aber in der Bienenwohnung wird es anders ausschauen: die fleißigen Bienchen laben sich an der süßen Honigspeise...und wenn es so weiter geht, werde ich nichts zu lachen haben. Aber lächeln kann ich schon noch.

 

Trachtverhältnisse
Es blühen Heide und viele Wildblumen, die ich schon beschrieb. Seltsamerweise zeigen einzelne Preiselbeeren ihre hübschen Blütenglöckchen, obwohl in vier Wochen die Ernte dieser köstlichen Beere beginnt.

Was sonst noch geschieht
Während zweier regenfreier Stunden am vergangenen Dienstag machte ich mich zu einem Gang auf den Jokkmokksliden auf, an dessen Fuße Kvarnhult liegt. Dieser Berg weist eine Höhe von 505m auf.
Vor zwanzig Jahren wurde ein Gebiet, dessen Zentrum der Berg bildet, gerodet. Ich zeige nun, wie sich ein Kahlschlag im Verlaufe von zwanzig Jahren entwickelt. Natürlich sind auch Bilder darunter, welche sich nicht auf den Kahlschlag speziell beziehen.
Bei vielen Bildern gebe ich Hinweise, einige Bilder sprechen für sich selbst.
Diese Photos sind unter der Rubrik "Bilder" zu sehen.

Samstag der 11. August 2007...ein Tag in Lappland

Am Vormittag stieg ich, mit einem Beerenrechen bewaffnet, hinauf zum Jokkmokk, unserem Hausberg, an dessen Fuße Kvarnhult liegt.
Binnen einer Stunde pflückte ich gut und gerne 8 kg Blaubeeren.
Auf dem mittleren Plateau traf ich auf eine Gruppe Menschen, welche, angeheuert von der schwedischen Beerenindustrie, Blaubeeren pflückten. Waren es vor Jahren Polen, später dann Balten, Ukrainer und Weissrussen, so durchstreifen heutzutage Thailänder die weite Landschaft um sich einen kargen Lohn zu verdienen.

Gegen Abend genossen wir im Kreise von Freunden und Bekannten "die" nordschwedische Spezialität: "Surströmming". Surströmming ist für Mitteleuropäer eigentlich ungenießbar. Es ist Ostseehering, der inclusive seiner Innereien jedoch ohne Kopf in einer Salzlake zur Gärung gebracht und sodann in Dosen gefüllt wird. Die Büchsen treiben regelrecht auf, als sei ihr Inhalt verdorben. Werden sie geöffnet, entströmt ein bestialischer "Duft" der an die Hölle erinnert: Schwefel, Salpeter und was weiß ich...! Der "Stinkefisch" wird ausgenommen, seiner Flossen entledigt, danach platt gedrückt und in Fetzen gerupft. Gegessen wird dieses Teufelszeug auf einem Stück Tunnbröd (dünnes, fast salzloses und knackiges Fladenbrot), auf welches zuerst gekochte Kartoffeln aufgedrückt werden, worauf der Ekelfisch verteilt, mit gehackten Zwiebeln überstreut und zuletzt mit Schmand bestrichen wird. Und dann sollte man die "så gott" (so gut) Hochrufe und das Jauchzen der Schweden hören!
Ich "fresse" eben mit, weil es sich gehört. Dem Kyrkoherde (Chefpastor) sagte ich, "na ja Christer, es gibt schon noch feinere Delikatessen, aber ich ertrage es mit Würde!"

 

Tote waren bislang nicht zu beklagen, ich jedenfalls überstand es.
Mit den gemeinsamen Surströmmingessen wird im Norrland der Übergang vom Sommer zum Herbst eingeläutet. Wohl bekomm´s!

 

Zu dieser schwedischen Delikatesse hätte ich noch eine nette Geschichte zu erzählen, welche sich in Peine- Stederdorf ereignete... Ni Klussi!

Samihelgen vom 17. bis zum 19. August 2007

Wohnkate...

In der bezeichneten Zeit fand das alljährlich in Malå stattfindende samische Wochenende (samihelgen) statt. Von den nahezu 3400 Einwohnern der Kommune Malå rechnen sich rund 400 Mitbürger der Volksgruppe der Samis (Lappen) zu. Die samische Bevölkerung lebt insbesondere von der Rennäring (Rentierwirtschaft).

...Innenansicht.

Wie unter dem 8. Mai 2007 beschrieben, ist das Samendorf (eigentlich Distrikt) Malå die einzige waldsamische Gemeinde in "Västerbotten- Lappland". Im Gegensatz zu den Bergsamen betrieben die Waldsamen in alter Zeit die Rentierwirtschaft weniger nomadenhaft, welche Lebensweise an den schon recht früh nachgewiesenen festen Behausungen zu erkennen ist.

 

Einen konkreten Hinweis auf das frühere waldsamische Leben findet man in dem 15 km außerhalb des Kerndorfes Malå gelegenen Dorfe Koppsele, einem früheren Hauptaufenthaltsort der Waldsamen.

Die Wohnkaten (kåtor) bestehen aus drei oder vier quadratisch angeordneten Stammreihen mit einem pyramidenförmigen Dach, welches aus gespaltenen Rundhölzern besteht und als Dachhaut Birkenrinde trägt. An der Spitze des pyramidenförmigen Daches befindet sich ein Rauchabzug. Die Vorratshäuschen (härbren) indessen sind in "Blockbauweise" mit Satteldach gezimmert.

Eingeleitet wurde das samische Wochenende mit einem Konzert des nativen Sängers Lars Jonas Johansson aus Tärnaby in der Malå- Kyrka (Kirche zu Malå). Der begabte Sänger brillierte mit samischen Lovsånger (Lobgesängen) historischen und neuzeitlichen Stils, teils mit Gitarrenbegleitung, teils unterbrochen durch Einlagen mit seiner Mundharmonika. Die in Tracht erschienen Samis zeichneten ein farbenfrohes Bild.

 

Beim abschließenden "Fika", dem Kirchenkaffee, im Gemeindesaal konnten interessante Gespräche mit Angehörigen beider Volksgruppen, den Samis wie den Schweden, sowie auch mit der allmählich erstarkenden Gruppe der Deutschen geführt werden. Besonders freute ich mich, meinen alten Bekannten Emil Conradzon (früher Lainejaur) zu treffen, dessen Tochter in der Verwaltung der Provinz Västerbotten für Fragen der samischen Kultur zuständig ist. Wir fühlen uns unter dem bunten Gemisch sehr wohl, zumal wir "voll angenommen" werden. Es ist einfach nur schön!

Einfach betrachten:

Am Samstag verlagerte sich das Geschehen in die Lapstan, das Lappendorf in Malå. Es finden sich dort zwanzig kåtor (Wohnkaten) und die zugehörigen härbren (Vorratshäuschen). Die Gebäude werden von den samischen Familien bei Familienfeiern oder Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt. Die Samis boten typische Handwerkskunst und ebensolche Speisen an. Interessant war das Lassotävling, der Wettbewerb im Lassowerfen. Dazu muss man wissen, dass lange bevor die amerikanischen Cowboys ihre Rinder mit Lassos einfingen, die Samis diese Technik zum gezielten Fang von Rentieren einsetzten. Bei dem Wettbewerb begnügte man sich allerdings, wie bei solchen Veranstaltungen üblich, mit dem Treffen eines Rentiergeweihes mittels eines Lassos.

Abgeschlossen wurde die Wochenendveranstaltung mit einer Högmessa (Abendmahlsgottesdienst) in der Kirche, in deren Rahmen Christer Store, der sich mit der samischen Kultur befasst, meditative samische Psalmen vortrug. Danach traf sich die Gemeinde und die interessierte Öffentlichkeit in der Lappstaden zum Kirchenkaffee und zu einer sich daran anschliessenden Auktion.

Situation am 25. August 2007

Wetterlage
Es regnet ohne Unterlass, die Tageshöchsttemperatur liegt bei 11° C.
Im Fjäll (Gebirge), 120 km von Kvarnhult, gab es die ersten Schneeflocken. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

 

Tag und Nacht
Hell ist es so zwischen 5 Uhr und 21.30 Uhr.

 

Am Bienenstand
Es regt sich absolut nichts. Für meinen eigenen Bedarf konnte ich doch noch erfolgreich fünf Königinnen ziehen. Zwei werden mit nach Deutschland gehen. All jene Imker und Imkerinnen, welche an meinen Königinnen interessiert waren, möchte ich bitten, mir einen Wink zukommen zu lassen, falls im kommenden Jahr noch Interesse vorhanden sein sollte.

Die Honigernte wird während der nächsten Sonnentage abgeschlossen werden können. Jene Völker, welche ich für Zuchtzwecke in Anspruch genommen hatte, und wegen gelegentlicher Reizfütterung für eine Honigernte nicht in Betracht kommen, machte ich bereits für den langen Winter fertig; sie bekamen, je nach Futtervorrat, zwischen 4 und 8 kg Reinzucker im Volumenverhältnis 1L Zucker/ 0,75L Wasser als Flüssigfutter zugesetzt.

 

Trachtverhältnisse
Vereinzelt blühen noch die Heide, Weissklee, Waldklee und eine bunte Mischung wilder Blumen.

 

Was sonst noch geschieht
Am vergangenen Samstag (25.8.) fuhr ich nach sehr langer Abstinenz mal wieder auf den Lainejaur um Netze auszulegen. Der Erfolg war prächtig: 1 Gädda (Hecht), viele Abborre (Barsche) und ebenso viele Sik (in D Maränen, Renken oder auch Felchen genannt).
Dann kam mein Kumpel Kurt mit seinem Veteranentraktor angetuckert, um meine riesige Wiese zu mähen; danke Kurt Lundqvist!

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© Bernd Klotz