Kvarnhult
Kvarnhult

MEINE VOGELFÜTTERUNG IM TRENTELMOOR

Der führende deutsche Ornithologe und Verhaltensforscher, Prof. Dr. Peter Berthold, empfiehlt, Vögel ganzjährig zu füttern oder sie zumindest sehr früh, möglichst bereits im Spätsommer, an die Futterplätze zu gewöhnen.
Dazu eignen sich insbesondere Futterautomaten mit großem Fassungsvolumen, wie ich einen in Schweden, einen auf meinem Bienengrundstück im Trentelmoor zu Peine-Stederdorf und einen kleineren in meinem Hausgarten aufgestellt habe. Der Nachbau des in Holz gefertigten Futtersilos auf Kvarnhult fordert ein wenig handwerkliches Geschick, einfacher nachzubauen lassen sich indessen Futtersilos aus Kunststoff, wie ich sie im Trentelmoor und in meinem Hausgarten aufgestellt habe.

 

 

Ein Abflussrohr (1m lang), ein Verschlußdeckel dazu, drei Kunststoffuntersetzer, drei Winkel, zehn Schrauben, zwei Rohrschellen (Rohrhalter), Dichtmittel. Daraus lässt sich für wenig Geld eine tolle Vogelfütterung bauen.

Der größere Untersetzer dient als Dach, er erhält eine Öffnung, in welche das Rohr exakt passt. Damit das "Dach" nicht abrutschen kann, werden drei kleine Schrauben eingedreht, auf welchen das Dach ruht. Die Fuge zwischen Rohr und Dach wird mit einem Dichtmittel ausgefüllt. Der Futterteller erhält einige Drainagebohrungen, er wird mittels dreier verstellbarer Winkel am Rohr festgeschraubt.

 

 


Auf dem Futterteller ist eine Weidenmeise zu erkennen. Aus Platzgründen vermerke ich hier, dass ich derzeit eine zweite Fütterung aus einem Abflussrohr in der Farbe "Terracotta" baue. So ist die gesamte Fütterung einheitlich in der Farbe.

Das Futtermagazin wird mit einem Verschlussdeckel für Abflussrohre verschlossen. Aus dem Rohr ist die Dichtung zu entfernen, weil sich mit ihr der Verschlussdeckel nur sehr schwer abheben ließe. Damit kein Wasser eindringen kann, wird dem Verschlussdeckel eine Haube aufgeschraubt.

Meine neue Fütterung in "Terracotta".

Dem Futtermagazin im Trentelmoor (Bild links) setzte ich zusätzlich ein 50 cm langes Rohr auf, somit reicht das 150 cm lange Magazin zwei Wochen.

Eine 1-kg-Fütterung in meinem Garten. Das Rohr misst ca. 7cm x 60cm.

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© Bernd Klotz